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Der HERR ist mit dir, du streitbarer Held!

Wie gering kommt sich Gideon vor, als der HERR ihn zu dem großen Werk ruft, das ER durch ihn tun will. Hinzu kommt dieses: Er – Gideon – ist völlig frustriert über die augenblickliche Lage im Lande.
Aber er stellt Gott Fragen. Und das gefällt Gott ...
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Ihr Siegfried Korzonnek
Missionsleiter

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Wilhelm Pahls

Unser Start, unser Weg, unser Ziel – Wilhelm Pahls

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Jesus prophezeit in Matthäus 12,40: »Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird auch der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Innern der Erde sein.« Die Berichte von seinem Tod und seiner Auferstehung, wie sie in den Evangelien des Matthäus, Markus, Lukas und Johannes gegeben sind, zeigen, dass Jesus am Freitag gekreuzigt und begraben wurde, und zwar vor Sonnenuntergang, dem Beginn des neuen Tages für die Juden, und dass er am ersten Tag der Woche, das ist unser Sonntag, vor Sonnenaufgang auferstand. Dies belässt Jesus für einen Teil des Freitags, den ganzen Sabbat und einen Teil des Sonntags im Grab. Mit anderen Worten, zwei volle Nächte, einen vollen Tag und einen Teil von zwei weiteren Tagen war er im Grab. Bedeutet dies, da es sich eindeutig nicht um drei volle 24Stunden-Tage handelt, dass wir ein Problem des Widerspruchs zu der Prophezeiung Jesu in Matthäus 12,40 haben?

In Markus 8,31 und Matthäus 16,21 wird berichtet, dass Jesus sagte: »Er werde getötet werden, aber am dritten Tag werde er auferstehen«. Die meisten Hinweise auf die Auferstehung besagen, dass sie am dritten Tag stattfinden werde.

Außerdem sprach Jesus, neben Matthäus 12,40 auch in Johannes 2,19-22 von seiner Auferstehung und sagte, dass er in drei Tagen auferstehen werde, nicht am vierten Tag.

Matthäus 27,63 verleiht dieser Formulierung Gewicht. Nachdem die Pharisäer von der Vorhersage Jesu berichtet haben: »Ich werde nach drei Tagen auferstehen«, verlangten sie von ihm eine Wache bis zum dritten Tag.

Wäre der Ausdruck ›nach drei Tagen‹ nicht austauschbar mit dem ›dritten Tag‹, dann hätten die Pharisäer eine Wache bis zum vierten Tag verlangt.

Dass die Formel ›ein Tag und eine Nacht‹ eine Redensart war, die von den Juden verwendet wurde, um einen Tag zu bezeichnen, auch wenn es sich nur um einen Teil eines Tages handelte, sieht man auch im Alten Testament.

Zum Beispiel 1. Samuel 30,12-13: »Denn er hatte drei Tage und drei Nächte nichts gegessen und getrunken«, und im nächsten Vers: »Mein Herr hat mich heute vor drei Tagen zurückgelassen«.

Ebenso deutlich zeigt 1. Mose 42,17 diesen idiomatischen Gebrauch. Joseph sperrte seine Brüder für drei Tage ein; in Vers 18 spricht er mit ihnen und lässt sie frei, alles am dritten Tag.

Die Ausdrücke ›nach drei Tagen‹ und ›am dritten Tag‹ stehen weder zu einander, noch zu Matthäus 12,40 in Widerspruch, sie sind einfach austauschbare idiomatische Begriffe und stellen eindeutig eine geläufige jüdische Ausdrucksweise dar.

Aus „Das kann ich nicht glauben! Antworten auf skeptische Fragen" von Josh McDowell. Christliche Literatur-Verbreitung (CLV), 33661 Bielefeld. Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Verlages.