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Fragen über die Religionen

Worin bestehen die Unterschiede zwischen dem Christentum und den östlichen Religionen?

Wir leben in einer Zeit wachsender Technologie und Kommunikation, und mit Hilfe von Medien wie dem Fernsehen werden wir zu Zeugen von Ereignissen rund um die Welt. Das hat zu einer größeren Vertrautheit mit den Gedanken und religiösen Vorstellungen anderer Völker geführt.

Der Osten ist dem Westen begegnet, und wir sehen, dass es große Unterschiede zwischen dem Christentum und den Religionen des Ostens gibt. Der Gott des östlichen Denkens ist unpersönlich, während der Gott der Bibel persönlich ist. In manchen östlichen Religionen ist Gott alles, und alles ist Gott, während die Bibel lehrt, dass Gott unabhängig von seiner Schöpfung ist.

Eines der grundlegenden Konzepte des östlichen Denkens ist das Konzept der kosmischen Illusion (Maya im Sanskrit); die materielle Welt ist eine Illusion und Sünde ist nichts als das Unwissen über die Tatsache der Illusion.

Die Bibel lehrt, dass die Welt objektive Realität besitzt, und die Sünde ist nicht etwa bloße Unwissenheit über die Illusion von der Welt, sondern vielmehr vorsätzliche Rebellion gegen den sehr realen, unendlichen Gott.

Das Gesetz des Karma ist ein komplizierter Glaube, der in vielen der östlichen Religionen vorkommt. Gutes Karma oder gute Taten sind der Weg, auf dem eine Person aus dem Zyklus der Wiedergeburt befreit wird, während schlechtes Karma dazu führt, dass jemand in einer niedrigeren als der vorherigen Form wiedergeboren wird. Die Erlösung beruht hier auf Taten.

Die Bibel lehrt, dass menschliche Taten in der Frage der ewigen Erlösung nicht berücksichtigt werden. »… hat er uns gerettet – nicht weil wir Werke vollbracht hätten, die uns gerecht machen können, sondern aufgrund seines Erbarmens« (Tit. 3,5). Taten haben einen sehr wichtigen Platz, aber sie geschehen in einem Leben, das schon die Erlösung Gottes empfangen hat und sollen ein dankbarer und schöner Ausdruck dafür sein, dass die Erlösung für diese Person wirklich ist (Eph. 2,10).

Was die Vorstellung von der Seelenwanderung betrifft oder der ständigen Wiedergeburt, bis man das Nirwana oder ewige Glückseligkeit erreicht, so lehrt die Bibel kein solches Evangelium der zweiten Chance. Die Lehre der Bibel besagt, dass jeder Mensch einmalig ist, nicht Teil von allem, und wenn diese einmalige Person stirbt, muss sie sich vor Gott im Gericht verantworten (Hebr. 9,27).

Die christliche Weltanschauung ist vollkommen verschieden von der der östlichen Religionen. Die Geschichte besitzt für den östlichen Geist weder Ziel noch Sinn; sie ist ein endloser Kampf. Die Bibel zeigt einen übernatürlichen Gott, der auf das Ziel hinarbeitet, sein ewiges Königreich zu errichten.

Ein weiterer Weg, der dazu gedient hat, das östliche Denken der westlichen Welt nahezubringen, ist die Drogenkultur. Zusammen mit dem Auftreten der Drogen an den Universitäten der sechziger Jahre kamen die östlichen Religionen, die sich hervorragend für diejenigen eigneten, die einen Ausweg suchten. Dieses gesteigerte Interesse innerhalb der akademischen Gemeinschaft, brachte eine neue Literatur mit östlichen Gedankenformen, die dann begannen, unsere Kultur zu durchdringen. Autoren wie Hesse, Castaneda und Pirsig (Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten) wurden populär. Selbst Gruppen wie die Transzendentale Meditation (TM) gewannen Ansehen und kamen überall auf.

Es gibt noch viele weitere Unterschiede zwischen dem religiösen Denken des Ostens und dem Christentum; es gibt nur wenige Gemeinsamkeiten, selbst oberflächlicher Natur. Die obengenannten Unterschiede sind ausreichend, um das Fehlen jeglicher Religionen in Fragen wichtiger, fundamentaler Glaubenslehren aufzuzeigen.

Aus „Das kann ich nicht glauben! Antworten auf skeptische Fragen“ von Josh McDowell. Christliche Literatur-Verbreitung (CLV), 33661 Bielefeld. Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Verlages.