Berichte aus der Arbeit von Wilhelm Pahls

"Wenn wir beten, arbeitet Gott!" So hieß mein Thema bei der Männerfreizeit.

Bei meiner Ankunft sagte man mir, ich müsste nicht auf die Uhr sehen und es sei ein (nur ein) einziger unbekehrter Teilnehmer da. Beides habe ich sehr interessiert aufgenommen. Dann habe ich 1 Stunde und 35 Minuten gesprochen, natürlich 10 Minuten richtig "evangelisiert" - für den einen. Danach ging ich in den Seelsorgeraum und wartete betend auf den einen. Und er kam und erlebte eine klare Bekehrung. Dafür bin ich gern nach Wesendorf gefahren.

Wie sagte doch Spurgeon?: "Es geht eigentlich nur darum, dass Menschen in den Himmel kommen!" Es war ein sehr guter Abend. Das Beste war natürlich die eine Bekehrung! Danke für alle Gebete!

Wilhelm Pahls

Am Sonntagmorgen, 21. Februar 2016, konnten wir mit dem ersten von zehn evangelistischen Vorträgen von Wilhelm Pahls starten. Weitreichende Vorbereitungen waren vorausgegangen.

Es begann ein halbes Jahr vor der Evangelisation mit einem wichtigen Vorbereitungstreffen. Wilhelm Pahls sprach über die Voraussetzungen für eine gesegnete Evangelisation. Dann wurde viel gebetet, teilweise unter Fasten. Plakate wurden gedruckt und in der ganzen Stadt ausgehängt. Die Genehmigung für die Straßen-Einlade-Aktionen unter der Woche wurde eingeholt. An die Sanitäter musste gedacht werden. Alle umliegenden Stadtteile wurden mit Tausenden von Einladungen und dem Traktat „Die wichtigste Entscheidung im Leben“ versorgt. Viele Einladungen wurden persönlich weitergegeben, Übersetzungstools einprogrammiert, Lieder eingeübt, Kuchen gebacken und vieles mehr.

Am Samstag vor der Evangelisation fand eine Gebetsstunde zusammen mit dem Evangelisten, seinen drei Begleitern und der Gemeinde statt. Außer Christian Kutsch waren auch Edgar Lück und Oliver Schönberg als Evangelistenbegleiter dabei. Ihre Aufgabe bestand vor allem in den täglichen Straßeneinsätzen, im Zeugnisgeben, im Gebet und in Gesprächen während der Evangelisation. Jeweils eine Stunde vor dem eigentlichen Programm trafen sich viele Gläubige zum gemeinsamen Gebet. Manche beteten sogar während der ganzen Versammlung.

Wie froh waren wir, das sich bei jeder der elf Versammlungen Menschen zu Jesus Christus bekehrten. Es ist immer ein Wunder zu sehen, dass sich ein Mensch, der vorher in der Sünde gefangen war, aufmacht, sein Leben dem HERRN JESUS übergibt und ein neues Leben erhält.

Die Freude war groß, wenn nach den langen Gesprächen im Seelsorgeraum eine Schar von bekehrten und wiedergeborenen Personen aus dem Raum kam. Viele Wartende stimmten dann das Lied zur Begrüßung an: „Ich bin entschieden zu folgen JESUS, niemals zurück, niemals zurück!“.

Am Montagmorgen nach der Evangelisation trafen wir uns als Gemeindeleitung zu einem Resümee-Frühstück und konnten nichts anderes tun, als unserem GOTT für alles Erlebte den gebührenden Dank zu bringen. Es wurden Menschen gerettet und die Gemeinde wurde in ihrem Glauben gestärkt. Aber es bleibt auch die Not, dass sich noch mehr hätten bekehren können und dass noch viele Menschen fern von GOTT in dieser Welt leben – ohne Hoffnung und ohne ewiges Leben.

Christian Dannat [Echo April-Mai]

Der besondere Gottesdienst in Arpke/Lehrte liegt hinter uns. Mein Dank gilt in erster Linie Jesus, dann aber auch den Vielen, die für den Dienst gebetet haben. O, was hatte ich im Vorfeld gebetet: Herr, wenigstens eine Bekehrung, wenn möglich mehr! Und was geschah? Zuerst kam nach meiner Predigt, nach meiner Einladung, keiner. Ich betete still weiter. Nachdem sich der Saal geleert hatte, kam eine junge Ehefrau, dann eine weitere junge Frau, dann ein verlobtes junges Paar, dann zwei Jungen - alle mit dem Wunsch, sich zu bekehren. Danke, Jesus!

Es folgte ein mit allen sechs langes Seelsorgegespräch, dann das Übergabegebet, dann dankte jeder allein laut für seine Errettung. Als wir nach über einer Stunde aus dem Seelsorgeraum gingen, wurden wir in der Eingangshalle von einer wartenden Gruppe empfangen mit dem Lied: „Ich bin entschieden, zu folgen Jesus ..." Dann folgten viele Umarmungen.

Und wieder frage ich mich: Warum geschieht das nicht viel, viel öfter in unseren normalen Gottesdiensten? „Jesus ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“

Wilhelm Pahls [11.01.2016]