Berichte aus der Arbeit von Beat Abry

Eines Tages bekam Petrus von Jesus eine gewaltige Zusage: „Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen“ (Lukas 5,10).

Die Jünger hatten die ganze Nacht hindurch gefischt und nichts gefangen. Trotzdem schickte Jesus sie bei strahlendem Sonnenschein noch einmal auf den See hinaus und befahl ihnen, ihre Netze auszuwerfen.

mehr  

Eine Freikirche aus Nürtingen (Baden Würtemberg) hatte mich zu dieser Vortragsreihe eingeladen. Am Montagabend starteten wir mit einem Gebetsabend. Als ich den Raum betrat, staunte ich nicht schlecht, weil viele Beter anwesend waren. Im Gebet wurde für die Veranstaltungsreihe gebetet: Für Menschen, die ihnen auf dem Herzen lagen; für die Predigten; für die Seelsorge usw.Am Dienstag folgte eine Schulung und Besprechung mit den Seelsorgemitarbeitern.

Schließlich starteten wir am Mittwoch mit der Veranstaltung. Der öffentliche Saal, den die Gemeinde gemietet hatte, war für die Größe der Gemeinde fast zu groß. Aber man hatte ihn ideal eingerichtet, so dass man nie den Eindruck hatte, dass er leer sei. Dankbar blicke ich auf die Zeit zurück, in der Menschen kamen, um das Evangelium zu hören. Einige Menschen trafen eine Entscheidung für Jesus.

Beat Abry [Aug. 2016]

Nach einem Jugendabend in Botenheim und einem Vorbereitungswochenende in Troisdorf war ich Ende Juni in einer Mennonitenbrüdergemeinde in Neuwied/Gladbach. Der Besuch war ausgezeichnet. Viele Menschen kamen beim Ruf zur Entscheidung nach vorne, um ihr Leben Jesus anzuvertrauen oder ihr Leben neu auf Jesus auszurichten. In den ersten Tagen waren es vor allem viele Kinder und Teenager. In der zweiten Hälfte der Veranstaltung suchten immer mehr Erwachsene das seelsorgerliche Gespräch. Einige Menschen machten dabei einen Schritt zu Jesus, für die schon lange gebetet wurde.

Dann bekam ich zum ersten Mal in meinem Dienst die Möglichkeit, an einem Morgen in einer christlichen Schule zu predigen. Darf man in einer solchen Situation evangelisieren und zur Entscheidung einladen? In den meisten Fällen natürlich nicht. Als ich aber den Verantwortlichen fragte, wie das sei, meinte er, dass ich ohne weiteres zur Entscheidung für Jesus einladen dürfe. Die Kinder (zwischen 11 und 14 Jahren) kämen praktisch alle aus einem christlichen Hintergrund und die Eltern würden sich freuen, wenn sie sich für Jesus entschieden. So sprach ich über das Thema „Was ist der Sinn des Lebens?" Am Ende lud ich diskret zur Entscheidung für Jesus ein, und wir durften erleben, wie sich eine Reihe von Teenager für Jesus entschied.

Beat Abry [Aug. 2016]