Berichte aus der Arbeit von Beat Abry

Ende Mai hatte ich in einer süddeutschen Stadt ein Vorbereitungswochenende für eine bevorstehende Verkündigungsevangelisation. Die Gemeinde ist vor fünf Jahren entstanden und auf ungefähr 150 Gottesdienstbesucher gewachsen. Der Gemeindeleiter erklärte mir, dass am Sonntag durchaus über 30 Personen im Gottesdienst sitzen, die noch keine persönliche Beziehung zu Jesus haben. Am Ende des Wochenendes predigte ich im Gottesdienst über das Thema „Das Evangelium weitersagen“. Am Ende lud ich diejenigen Zuhörer, die ihr Leben neu auf Jesus ausrichten möchten ein, nach vorne zu kommen und diese innere Entscheidung mit einem Zeugen zusammen festzumachen. Tatsächlich kamen ungefähr 30 Personen nach vorne. Nachdem die seelsorgerlichen Gespräche geführt worden waren, stellte sich heraus, dass sich etwas über zehn Personen zum ersten Mal für ein Leben mit Jesus entschieden haben. Ungefähr eine Woche später schrieb mir der Gemeindeleiter in einer E-Mail folgendes: „Es kommen immer noch weitere Bekehrte, vor allem bei der Jugend, hinzu. Eine Welle der Erweckung ist in unserer Gemeinde losgebrochen. Dank sei dem HERRN…“  Zwei Wochen später bekam ich noch einmal eine E-Mail von ihm. Darin schrieb er: „Drei Wochen nach deinem Hiersein erleben wir immer noch weitere Bekehrungen. Wenn die Gemeinde erweckt ist, kann die Erweckung auch nach außen gehen…“

Mitte Juni hatte ich eine längere, mittelgroße Zeltevangelisation. Ich will nicht undankbar sein: Es gab fast an jedem Tag ein paar seelsorgerliche Gespräche. Vor allem Christen suchten das Gespräch und machten einen Neuanfang mit Jesus. Aber alles in allem, war es doch enttäuschend: Es haben sich nur ganz wenige Menschen zu Jesus hin bekehrt!

Woran liegt das wohl? Sicher, wir finden ähnliche Phänomene auch in der Apostelgeschichte. Oft haben sich beim Apostel Paulus viele Menschen bekehrt. Aber eben nicht immer! Warum das so ist, werden wir wohl erst in der Ewigkeit wissen. Aber vielleicht interessiert es uns dann gar nicht mehr, wenn wir Jesus von Angesicht zu Angesicht sehen!

Beat Abry [Herbst 2017]

Wenige Tage später (22. - 26. Februar) fuhr ich zu einer Verkündigungsevangelisation nach Heidelberg. Zwischen 250 und 350 Personen besuchten die einzelnen Abende. Jeden Abend kamen beim Ruf zur Entscheidung eine Reihe von Menschen nach vorne, um einen Schritt zu Jesus zu tun. Im Himmel freuten sich ganz bestimmt die Engel über die vielen Menschen, die zu Jesus umkehrten.

Beat Abry [Sommer 2017]

Wieder unmittelbar darauf (1.-5. März) folgte eine Themenreihe in Stuttgart. Auch diese Abende waren gut besucht. Menschen entschieden sich für Jesus oder machten einen Neuanfang. Dankbar bin ich für das positive Feedback, das mir die Verantwortlichen der Gemeinde gaben.

Beat Abry [Sommer 2017]