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Evangelist Wilhelm Pahls

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Bemerkungen: 2010 Neustadt YouTube

Gottes Wohnung ist nicht nur im Himmel, sondern auch hier auf der Erde.

In Jerusalem wurde unter der Herrschaft Salomos ein Tempel gebaut. Dieser Tempel sollte die Wohnstätte Gottes auf der Erde sein. Auch wenn niemals die ganze Herrlichkeit Gottes in einem irdischen Haus wohnen kann, war es doch ein besonderer Ort, an dem Gott sich offenbarte. Die Menschen gingen zu diesem Haus, denn sie sehnten sich danach, ein Stück von der Herrlichkeit Gottes zu erleben.

Als Jesus auf der Erde lebte, wohnte Gott in ihm mit seiner ganzen Herrlichkeit. Jesus hatte einen normalen Körper wie du und ich. Und dennoch: In diesem Körper wohnte die Herrlichkeit Gottes. Wenn Jesus den Mund aufmachte, spürten die Menschen, dass etwas irgendwie anders war. Jesus war unterwegs zu den Menschen. Vorher gab es einen Tempel in Jerusalem, doch jetzt gab es einen Tempel, der unterwegs zu den Menschen war – Jesus.

Doch Gottes Tempel sind auch alle diejenigen, die bekehrt und wiedergeboten sind. Es sind Menschen, die Jesus als ihren Erretter angenommen haben. Alle diejenigen, die Jesus ihn ihr Leben aufnehmen, werden Kinder Gottes. Somit wohnt Gott jetzt jedem an Jesus gläubigen Menschen.

Das bedeutet, dass jeder Christ auch eine Offenbarungsstätte von Gottes Herrlichkeit ist. Als Jesus auf der Erde war, lebte er so, wie Adam eigentlich hätte leben sollen. Er hatte seinen Leib Gott geweiht.

Jesus forderte diejenigen, die zu ihm gehören auf: Lernet von mir! Seine Nachfolger sollten seinem Vorbild nacheifern. Auch wir sollen ganz Gott geweiht sein. Wir sollen uns für Gottes Interessen einsetzen. Wie steht es um dein Denken, deine Interessen und deine Worte? Hast du dich ganz Gott hingegeben? Es geht uns nie besser, als wenn wir ganz nahe bei Jesus sind. Jesus will uns gebrauchen und wir sollen für andere ein Segen sein!

Unser Leben ist so kurz! Gott hat uns unseren Leib als ein lebendiges Werkzeug gegeben. Wir dürfen ihn zu Gottes Ehre einsetzen. Wie traurig ist es doch, wenn jemand das alles weiß und doch seine eigenen Wege geht und nicht nach Gottes Willen fragt! Wie traurig ist es auch, wenn jemand sich nie bekehrt und Gotte Ziel für sein Leben gänzlich verpasst!