Erlebnisse 2017

Herrliche Überraschungen erlebte ich bereits in einem Ort vor Kapstadt, dann in Kapstadt und dann bei zwei Hausbesuchen: Mehrere Male wurde ich freudig begrüßt mit Sätzen wie: „O, ich erinnere mich gut an damals, als sich so viele bekehrten.“ Obwohl die denkwürdigen Evangelisationen in den 80er Jahren so weit zurückliegen, durfte ich tatsächlich mehrere der damals Bekehrten wiedersehen. Andere sind weggezogen oder schon verstorben. Manche haben den Anschluss leider nicht geschafft.

Jesus sagte:

„Komm und folge mir nach!“ – Markus 10,21.

Komm! – das ist ein einmaliger Schritt zu Jesus, die Bekehrung, die größte Entscheidung im Leben.

Folge mir nach! – das sind viele Schritte, jeden Tag neu, ein Leben lang.

Der Apostel Paulus schreibt an die Kolosser in Kapitel 2, Vers 6: „Wie ihr nun Christus Jesus als Herrn angenommen habt (einmalig!), so wandelt auch in ihm (jeden Tag!).“

Für einen Evangelisten ist es immer eine ganz große Freude, wenn sich ein Mensch zu Jesus bekehrt.

Aber es ist eine ebenso große Freude, wenn er den Neubekehrten nach Jahren trifft und dann sehen darf, dass es wirklich echt war und dass es auch zu einer echten Nachfolge gekommen ist. Pastor Kemner sagte: „Das Ziel ist alles; darum geht es!“

Die Stadtmission in Kapstadt ist kleiner geworden. Das hat mich richtig traurig gemacht. Die Arbeitslosigkeit (40%), der Mangel an Lehrstellen und Studienmöglichkeiten, die Korruption und das ausufernde Verbrechen ziehen die Menschen in die Ferne. Kapstadt steht an der Weltspitze in Sachen Gewaltverbrechen, Vergewaltigungen usw. Umso erfreulicher ist es aber, dass es geistliches Wachstum gibt, z.B. in der Tochtergemeinde der Stadtmission.

Ich freue mich sehr darüber, dass auch dieses Mal einige zur Heilsgewissheit finden durften. Dafür danke ich dem Herrn, aber auch den Betern, die bei all unseren Diensten im Hintergrund mitwirken.

Schaut euch doch wieder unsere „Termine und Gebetsanliegen“ in diesem Echo an. Herzlichen Dank! Gott segne euch!

Wilhelm Pahls [Echo, Febr. 2017]