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Berichte aus der Arbeit von Wilhelm Pahls

Vor vielen Jahren, bei einer Konferenz für Evangelisation in Amsterdam, habe ich etwas sehr Gutes von Billy Graham gelernt.

Vor vielen Jahren, bei einer Konferenz für Evangelisation in Amsterdam, habe ich etwas sehr Gutes von Billy Graham gelernt. Seitdem lese auch ich fast jeden Morgen – gleich nach dem Aufstehen – ein Kapitel aus den Sprüchen. Am nächsten Morgen lese ich ein weiteres Kapitel bis zum 30. oder 31. des Monats. Dann ist der Monat zu Ende und die Sprüche sind auch zu Ende. Am nächsten Morgen, also am 1. des nächsten Monats, fange ich wieder bei Kapitel 1 an. Dann geht‘s weiter – jeden Morgen ein weiteres Kapitel – bis Kapitel 30 oder 31. Dann beginne ich wieder bei Kapitel eins.

Billy Graham sagte damals: "Die Psalmen sagen uns viel Hilfreiches über unser Leben mit Gott. Die Sprüche sagen uns viel Hilfreiches über unser Zusammenleben."

Natürlich lese ich auch sonst noch viel in der ganzen Bibel. Es ist einfach wunderbar: Wenn ich die Bibel lese, spricht der Herr mit mir! Wenn ich bete, spreche ich mit dem Herrn!

Wilhelm Pahls [Echo 02/2018, April - Mai]

WPStell Dir das einmal vor: Jemand ist nicht bekehrt – vielleicht dein Nachbar oder einer deiner engsten Angehörigen. Er stirbt. Vielleicht hat er gedacht: „Mit dem Tode ist alles aus“. Und plötzlich – erst nach seinem Tod – wird ihm bewusst: „Es gibt tatsächlich eine Ewigkeit!“

Ich wollte es nicht glauben. Doch jetzt sehe ich mit Schrecken: „Das, was auf der Erde gepredigt wurde, das ist wirklich wahr!“

Wer Jesus aufgenommen hat, ist ewig errettet. Wer Jesus nicht aufgenommen hat, ist ewig verloren.

Ewig verloren! Ewig verloren! - Ich kann nichts mehr nachholen. Es ist zu spät! – Zu spät – was für ein schreckliches Wort! Ich denke oft darüber nach.

Ich saß einmal im Flugzeug von Südamerika nach Hause. Ich hatte starke Rückenschmerzen und habe immer wieder sehnsüchtig auf die Uhr gesehen. Wie viele Stunden geht das denn noch? Es war eine qualvolle Reise, aber ich wusste, in einigen Stunden hört diese Plage auf.

Doch dann kamen mir dort im Flugzeug ganz andere Gedanken:

Wie schrecklich muss es sein, wenn ein Verlorener in der Ewigkeit erwacht und ihm bewusst wird: „Ich bin ewig verloren. Mein Leben auf der Erde ist zu Ende. Ich kann nicht mehr zurück. Ich bin jetzt am Ziel. Aber: Ich bin verloren und von Gott getrennt! Ich bleibe jetzt für immer hier!“

Der Zustand ist viel schlimmer, als stundenlang mit großen Schmerzen im Flugzeug zu sitzen. Ewig verloren! Es gibt nicht die geringste Hoffnung auf ein Ende.

Der Verlorene ist tatsächlich ewig verloren!

Auch in evangelikalen Kreisen wird das nicht mehr überall geglaubt. Es gibt manche, die an die Lehre der Allversöhnung glauben. Andere glauben genau das Gegenteil: Sie meinen, dass der Verlorene im Gericht ausgelöscht wird und dann gar nicht mehr existiert. Das ist evangelikale Bibelkritik. 

Manfred Siebald singt: „Das wird ein Staunen geben, ein Köpfeverdrehn, wenn wir nach diesem Leben vor Jesus stehn.“

„Die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind’s, die auf ihm hineingehen. Doch wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und nur wenige sind’s, die ihn finden!“ – Matthäus 7,13-14

Das Jahr 2018 hat begonnen. Wir wollen darum beten und uns dafür einsetzen, dass noch viele Verlorene den Herrn als ihren persönlichen Erretter erleben.

Wilhelm Pahls [Echo 01/2018, Februar - März]