Berichte aus der Arbeit von Stefan Gründel

Am 16. September 2017 war der Himmel über Hohenwestedt in Schleswig Holstein offen und es wurde gefeiert in der himmlischen Welt aber auch in der Christlichen Versammlung Hohenwestedt.

Schon seit Donnerstag, dem 14.09.2017, lief die Evangelisation in Hohenwestedt. Abend für Abend kam eine Frau in die Versammlung. Sie wußte schon am ersten Abend, dass sie eine klare Entscheidung für Jesus treffen sollte. Aber erst am Samstag, als es um die Frage ging, "Wo finde ich wahre Freiheit?", fand diese Frau die Freiheit in Jesus Christus.

An dem Abend predigte ich über den verlorenen Sohn. Dieser Sohn suchte die wahre Freiheit:

  • Er nahm sich die Freiheit, den Vater um Auszahlung des Erbes zu bitten.
  • Er nahm sich die Freiheit, dass Geld zu verprassen mit falschen Freunden.
  • Er verlor die Freiheit, als sein Geld plötzlich alle war und er bei den Schweinen lebte.
  • Erst dort bei den Schweinen hatte er die innere Freiheit, zum Vater umzukehren und ihn um Vergebung zu bitten.

Der Vater vergab ihm und gab ihm die Freiheit wieder Sohn sein zu dürfen.

Und so kam auch diese Frau, für die schon lange gebetet wurde, zurück zu Gott dem Vater. Sie wurde ein Gotteskind. Freuen Sie sich mit uns und danken auch Sie unserem Herrn für dieses Wunder!

Ihr Stefan Gründel

Vom 06. – 20. August 2017 durfte ich bei dem jugendmissionarischen Einsatz „onfire – Reformation Outreach“ in Ostdeutschland dabei sein.

Knapp 150 Teilnehmer und Mitarbeiter starteten in Leipzig mit einem sechstägigen Kongress, um sich von Gott für den missionarischen Einsatz motivieren zu lassen. Auf dem Kongress gab es viele Workshops und Seminare zur Vorbereitung der Einsätze an neun verschiedenen Orten.

Ich brachte ca. 15 Jugendlichen das Predigen mit Hilfe des Sketchboards bei. Dabei stellte sich so manches Talent heraus. Mein Seminar „Questions and Answers“ (Fragen und Antworten), welches die häufigsten Einwände gegen das Evangelium behandelte und Antwortmöglichkeiten aufzeigte, war sehr gut besucht.

Am 12. August fuhren wir zu unseren Einsatzorten. Als Reiseevangelist durfte ich die drei Teams in Zeitz, Rodewisch und Waltershausen unterstützen. An allen drei Orten erlebten wir, dass die Menschen überhaupt nicht ablehnend dem Evangelium gegenüber waren. Man kam gut mit ihnen ins Gespräch. Bei den Freiversammlungen in den Städten blieben die Leute stehen und hörten zu. Ganz besonders freuten wir uns darüber, dass es Menschen gab, die sich für ein Leben mit Jesus Christus entschieden.

Ein Satz ist mir von diesem Einsatz besonders hängen geblieben: „Erfolg ist, wenn das Resultat deines Lebens im Himmel gefeiert wird!“

Stefan Gründel [Echo, Oktober - November 2017]

Um diese Frage ging es im Gottesdienst am 09. Juli in Isernhagen. Diese Frage war es, die Martin Luther vor 500 Jahren bewegte. Luther wusste, dass er vor Gott nicht bestehen konnte.

Egal wie viele Gebete er sprach, egal wie viele Wallfahrten er unternahm und egal, wie sehr er versuchte, gut zu sein, er konnte vor dem heiligen Gott nicht bestehen. Er wusste: Gott musste ihn bestrafen.

In der heutigen Zeit scheint diese Frage nicht mehr aktuell zu sein. Und doch streben die Leute auch heute nach einem Lebenssinn und nach Erfüllung. Sie versuchen alles Mögliche, um die innere Unruhe wegzubekommen. Und so dienen sie den heutigen „Göttern“ wie Schlankheit, Schönheit, Karriere, Erfolg und Reichtum. Dabei merken sie nicht, dass sie von diesen „Göttern“ versklavt werden. Das sehen wir an den stark ansteigenden Zahlen der psychischen Erkrankungen. Gibt es einen gnädigen Gott? Die Frage ist aktueller denn je. Und ja, es gibt ihn!

Ein Mann kam nach der Predigt zu mir und sagte, dass er die Gnade Gottes jetzt viel besser versteht. Für die nächsten Einsätze in diesem Jahr der Reformation wünsche ich mir, dass die Menschen verstehen, was die wichtigste Frage im Leben ist. Und noch viel mehr wünsche ich mir, dass sie den gnädigen Gott in Jesus Christus kennenlernen und Kinder Gottes werden.

Stefan Gründel [Echo, August - September 2017]