Berichte aus der Arbeit von Stefan Gründel

Um diese Frage ging es im Gottesdienst am 09. Juli in Isernhagen. Diese Frage war es, die Martin Luther vor 500 Jahren bewegte. Luther wusste, dass er vor Gott nicht bestehen konnte.

Egal wie viele Gebete er sprach, egal wie viele Wallfahrten er unternahm und egal, wie sehr er versuchte, gut zu sein, er konnte vor dem heiligen Gott nicht bestehen. Er wusste: Gott musste ihn bestrafen.

In der heutigen Zeit scheint diese Frage nicht mehr aktuell zu sein. Und doch streben die Leute auch heute nach einem Lebenssinn und nach Erfüllung. Sie versuchen alles Mögliche, um die innere Unruhe wegzubekommen. Und so dienen sie den heutigen „Göttern“ wie Schlankheit, Schönheit, Karriere, Erfolg und Reichtum. Dabei merken sie nicht, dass sie von diesen „Göttern“ versklavt werden. Das sehen wir an den stark ansteigenden Zahlen der psychischen Erkrankungen. Gibt es einen gnädigen Gott? Die Frage ist aktueller denn je. Und ja, es gibt ihn!

Ein Mann kam nach der Predigt zu mir und sagte, dass er die Gnade Gottes jetzt viel besser versteht. Für die nächsten Einsätze in diesem Jahr der Reformation wünsche ich mir, dass die Menschen verstehen, was die wichtigste Frage im Leben ist. Und noch viel mehr wünsche ich mir, dass sie den gnädigen Gott in Jesus Christus kennenlernen und Kinder Gottes werden.

Stefan Gründel [Echo, August - September 2017]

Es freut uns sehr, dass wir euch für Oktober 2018 wieder eine interessante Reise anbieten können.
Über viele Jahre hat Wilhelm Pahls vom Missionswerk Bruderhand immer wieder Israelreisen angeboten. Unvergesslich waren dieBesuche an den biblischen Stätten und die evangelistischen Andachten von Wilhelm. Diese gute Tradition wollte Wilhelm nicht einschlafen lassen und so bat er uns, Stefan und Annika Gründel, diese Reisen fortzuführen.

Ich, Stefan, bin schon seit einigen Jahren beim Missionswerk Bruderhand als Evangelist und Seminarleiter tätig und freue mich darauf, mit Euch wieder nach Israel zu reisen.

»Kommt und lasst uns zieh´n hinauf zum Hause uns‘res Herrn, ...« Der Prophet Micha meinte natürlich den alttestamentlichen Tempel Gottes und das damalige Jerusalem. Aber auch wir wollen auf den Spuren der alten Propheten und vor allem unseres Herrn Jesus Christus in Israel und Jerusalem wandern. Eines Tages werden wir das neue Jerusalem sehen, aber bis dahin ist es auch ein großartiges Erlebnis, auf den Straßen des irdischen Jerusalem und auf den Straßen Galiläas oder Judäas oder in der Wüste unterwegs zu sein. Einige ganz bestimmte Besuchsziele dürfen natürlich auf keiner Israelreise fehlen; dabei ist es uns ein großes Anliegen, dass wir uns auf sicheren Reiserouten bewegen.

Ob in Cäsarea am Mittelmeer oder auf dem Karmel, ob an der Jordanquelle im äußersten Norden oder am See Genezareth, ob am Jordan, am Toten Meer oder in der Wüste oder in Eilat, im äußersten Süden - es geht wieder von einem Höhepunkt zum andern - und das in der schönsten Jahreszeit. Wo bei uns schon der Herbst einzieht, können wir in Israel noch einmal Sonne satt tanken. Für 8 - 11 Tage ins Land der Bibel, an die interessantesten Plätze des Landes, mit einer atemberaubenden Reise durch die Wüste, mit Abstechern in die Schlucht En Avdat und nach Massada - und wieder mit einem israelischen Reiseführer, der sein Land kennt und liebt und mit einer fröhlichen Schar Gleichgesinnter - wir freuen uns sehr darauf!

Zum Abschluss unserer Israel-Reise bieten wir drei Tage zur Erholung an. Wer möchte, kann diese drei Tage an die Reise anhängen und noch einmal alle Eindrücke verarbeiten und das Rote Meer genießen. In Eilat kommt wirklich jeder voll auf seine Kosten. Wir wollen, »so der HERR will und wir leben«, von Herzen unser Bestes geben, damit alle Teilnehmer dankbar, zufrieden und mit vielen guten Eindrücken heimkehren können.

Wir heißen euch herzlich willkommen:

Im Jahr 2018 mit uns in Jerusalem, in Israel!

Eure Stefan und Annika Gründel

In Lukas 14,15-24 erzählt Jesus von dem großen Gastmahl, zu dem die Eingeladenen nicht kommen wollten. Daraufhin drängt der Gastgeber seine Diener, auf die Straßen zu gehen und alle einzuladen, die sie finden.

Zwei Frauen aus der Freien Bibelgemeinde Delmenhorst haben sich das zu Herzen genommen und gehen darum mit ihrem Büchertisch regelmäßig in die Fußgängerzone. Am 06. Mai durfte ich sie mit dem Sketchboard unterstützen. Die Delmenhorster, die an diesem Tag den Wochenmarkt besuchten, kamen so in Kontakt mit dem Evangelium. Sie hörten, wie groß Gottes Liebe ist, welches Geschenk er den Menschen in Delmenhorst machen will und dass Gott mit ihnen eine Beziehung haben möchte. Wir konnten Traktate verteilen und mit einigen Menschen ins Gespräch kommen.

Am Sonntag ging es um das Evangelium und um unseren Auftrag, es zu verkündigen. Wenn die Menschen um uns herum das Evangelium nicht hören, haben sie keine Chance, gerettet zu werden.

Zum Abschluss rief ich zu einem Leben mit Jesus Christus auf. Diesem Ruf folgte ein Mann, der einen Neuanfang mit Jesus wagte.

Stefan Gründel [Echo, Juni 2017]