Berichte aus der Arbeit von Siegfried Korzonnek

Billy Graham jung

Eigentlich war Billy Graham ein ganz normaler Bub‘. Es war einem nichts Besonderes an ihm aufgefallen – außer dass es seinem Schullehrer kaum gelungen war, aus diesem schüchternen Jungen ein Wort herauszubekommen.

Niemand hätte gedacht, dass aus diesem Mann einst das „Maschinengewehr Gottes“ würde: der weltbekannteste Prediger, der Hunderten von Millionen Menschen gegenüberstand, um ihnen in einer nicht nachahmbaren Weise das Evangelium zu bringen und ungezählte Menschen auf der ganzen Welt zu einer Bekehrung zu Jesus zu bewegen.

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Dankbar blicken wir – von der Evangelischen Stadtmission Neustadt an der Weinstraße sowie die mit uns innerlich verbundenen Glaubensgeschwister der Lutherischen Brüdergemeinden aus Neustadt – auf die Christlichen Impulstage vom 14. bis 19. November 2017 mit Bruder Siegfried Korzonnek zurück.

Schon zwei Jahre zuvor waren wir uns sicher, dass wir unserem Herrn Jesus und unseren Mitmenschen in Neustadt eine Evangelisation schuldig sind. Damals war ein missionarischer Großeinsatz mit Ulrich Parzany vorgesehen. Aber der einzig dafür geeignete Raum wurde uns von der Evangelischen Kirche verweigert. In dieser Situation waren wir Bruder Wilhelm Pahls dankbar, dass er uns für November 2017 seinen Dienst zusagte.

Doch etwa 14 Tage vor der geplanten Evangelisation erkrankte Wilhelm Pahls so schwer, dass er die Evangelisation nicht durchführen konnte. Was sollte denn nun werden? Wir waren uns sicher, dass der missionarische Einsatz notwendig war. Dankbar erfuhren wir, dass sich Bruder Siegfried Korzonnek bereitfand, kurzfristig in die Bresche zu springen.

7000 neue Flyer wurden gedruckt und verteilt, die Plakate wurden überklebt und vom 14. bis 19. November füllte sich allabendlich unser Saal mit interessierten Zuhörern. Schon am zweiten Abend erlebten wir erste Bekehrungen. Rückblickend wissen wir von mehr als 10 Menschen, die während der Evangelisation ihr Leben Jesus übergaben. Was muss das für eine Freude im Himmel gewesen sein.

Auch die auswärtigen Gäste der Regionaltagung des Bibelbundes am 18. November, die mit der Evangelisation verbunden war, wurden durch den Dienst unseres Bruders innerlich beschenkt.

Uns aber in Neustadt schenkte die Evangelisation noch eine zusätzliche Lehre: Unser Herr ist nicht auf unsere Planungen und Vorstellungen, auch nicht auf Personen angewiesen. Er zeigte uns ganz neu, was auch das Thema der Evangelisation sagte: "Jesus bietet dir mehr."

Wir sind Bruder Korzonnek für seinen Dienst äußerst dankbar. Noch mehr aber danken wir unserem Herrn Jesus, der Bruder Korzonnek Vollmacht und das rechte Wort gab und der uns sowie alle Gäste reich segnete.

Rainer Wagner, Frankeneck [Echo 02/2018, April - Mai]

„Rette die, die zum Tode geschleppt werden; und die zur Schlachtung hinwanken, halte sie doch zurück! „ – Sprüche 24,11

Siegfried KorzonnekEs bleibt dabei: Mindestens 97 % der Deutschen sind immer noch nicht bekehrt und wiedergeboren. Diese werden für immer verloren sein und eine mehr als schreckliche Zukunft haben. Darum werden wir uns nicht hinreißen lassen, unsere Kräfte für Dinge zu verplempern, die nur wenig effektiv sind, um Menschen aus der Gefahrenzone zu holen und in den Himmel zu zerren.

Das erfolgreichste Instrument hierfür war in der gesamten Kirchengeschichte der letzten 2000 Jahre immer das Öffnen des Mundes für die Wahrheit Gottes.

Wir haben uns selbst in unserem Land eingeredet, dass die Zeit der Evangelisation vorbei sei. Und ganze Gemeindeverbände sind dieser Lüge gefolgt.

Wie schrecklich für all die Menschen um uns herum, denen wir die Möglichkeit genommen haben, das Evangelium, die einzige Rettungsbotschaft, deutlich zu vernehmen.

Stattdessen reden wir mehr als je zuvor von der „Liebe“. Aber wann haben wir genügend Liebe? Und wer ist der, der wirklich „Liebe“ hat?
Warten wir nicht, bis unsere Liebe vollkommen genug ist und lassen dabei die Zeit verstreichen! „Wer von der Liebe redet, der darf vom Kreuz nicht schweigen“.

Der Beweis, ob wir die Menschen wirklich lieben, ist, dass wir ihnen sagen, dass sie verloren sind und einen Retter brauchen.

Die wirklich geistgewirkte Liebe, die Liebe Christi, wird nicht zusehen, wie die Menschen um uns herum in den ewigen Abgrund laufen. Sie wird uns an-„treiben“. Sie wird uns in Bewegung setzen, um, wenn möglich, wenigstens noch einige zu retten.

Das ist unser Auftrag. Dafür stehen wir. Und wir werden erleben, dass Gott hinter diesem unserem Auftrag mit seinem vollen Beistand steht.

Siegfried Korzonnek, Missionsleiter und Evangelist [Echo, 16.01.2018]