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Berichte aus der Arbeit von Josef Drazil

Einen meiner Predigtdienste durfte ich in einer kleinen Gemeinde in Steinefrenz halten. Sie hatten sich ein Thema zur Glaubwürdigkeit der Bibel gewünscht. Das auch noch evangelistisch zu verpacken, war eine Herausforderung. Da uns der Erlöser aber schon direkt nach dem Sündenfall versprochen wurde, können wir das Alte Testament als die Einleitung zum Evangelium verstehen. Von daher war es einfach, nicht nur über die Glaubwürdigkeit der Bibel zu sprechen, sondern auch von der Glaubwürdigkeit des Evangeliums. Nach einigen Zahlen und Fakten, konnte ich das Evangelium erklären und für seine Wahrhaftigkeit sprechen lassen.

Ich habe selten so eine herzliche Gemeinschaft und Aufnahme erlebt. Vielleicht lag es daran, dass einige italienische Geschwister die Gemeinde prägen. Es waren auch einige Gäste in der kleinen Versammlung anwesend. Leider gab es keinen Raum, in den ich zum Seelsorgegespräch hätte einladen können. Mir blieb nichts weiter übrig, als auf die erste Sitzreihe zu verweisen. Nach der Predigt kamen gleich Jugendliche, die Fragen zur Bibel hatten. Beim gemeinsamen Essen hatten wir noch angeregte und ausgedehnte Unterhaltungen.

Josef Drazil [Echo 02/2018, April - Mai]

Bei meinem dritten Dienst bei der Mannheimer Liebenzeller Gemeinschaft durfte ich erbauliche evangelistische Botschaften halten. Ich durfte sehr interessierte und aufmerksame junge Leute vor mir haben.

An einem Abend hatten wir auch einen längeren Austausch über die Verteidigung des Glaubens. Die Teenager und Jugendlichen hatten viele Fragen. Einmal mehr ist mir klar geworden, wie wichtig eine vernünftige Darlegung und Verteidigung unseres Glaubens ist – gerade für junge Gemeindeglieder. Sie sind in ihren Schulen, Sportvereinen und Ausbildungsplätzen nahe an anderen jungen Menschen dran. Das sind Menschen, die mittlerweile in den meisten Fällen mit einer Geringschätzung des christlichen Glaubens aufwachsen. Wenn unsere jungen Gemeindeglieder selbst nicht fest sind und volle Gewissheit ihres Glaubens haben können, wie sollen sie da mutig von ihm erzählen?

Eines wird mir immer klarer: Die Dringlichkeit, unsere jungen Geschwister zuzurüsten, wächst von Jahr zu Jahr. Wenn wir das versäumen, ernten wir schwache und unsichere Gläubige und im schlimmsten Fall verlieren wir sie.

Josef Drazil [Echo 01/2018, Februar - März]

1Am 23. Oktober lief wieder das Volksfest in Mannheim an. Eine Gemeinschaft der Liebenzeller Mission ist schon seit langer Zeit mit einem Bücherstand auf dem Festgelände vertreten und hat mich auch dieses Jahr zu einer Freiluft-Evangelisation eingeladen.

Dieses Jahr kamen mehrere Freunde des Missionswerkes Bruderhand, die in der Nähe wohnen. Einige verteilten evangelistische Flyer und andere standen bei den Tafelbotschaften dabei und hörten zu. Das animierte andere, ebenfalls stehenzubleiben und zuzuhören.

Zwei Mädchen standen in der Nähe und hörten lange aufmerksam zu. Ich fragte sie, ob sie alles verstanden hätten. Sie bejahten es. Daraufhin erklärte ich ihnen anhand einer Zeichnung auf dem Flipchart den Heilsweg und fragte, ob sie das glauben würden. Sie beteuerten ihren Glauben an Jesus, worauf ich ihnen einige wichtige Ratschläge für die Nachfolge mit auf den Weg gab. Betet bitte, dass diese Tür für das Evangelium noch lange offen bleibt.

Josef Drazil [Echo 06/2017, Dezember - Januar]