Berichte aus der Arbeit von Dietmar Langmann

Unser Koch Vadim und ich hatten einen wunderbaren Dienst in der internationalen Gemeinde Soltau. Wie gut, dass Geschwister der Gemeinde für uns beten und ein evangelistisches Anliegen haben. Das erfuhren wir auch in der Heimatgemeinde unseres Kochs.

Nach meiner Predigt blieben ca. 20 Personen zurück. Viele aus der Gemeinde und auch Gäste hatten keine Heilsgewissheit. Der Hunger nach Gottes Wort und die Sehnsucht nach einem echten Leben mit Jesus waren groß. Viele bekannten ihre Sünden und gaben sich Jesus neu hin. Gott sei Lob und Dank.

Bei so manchen Gottesdienstbesuchern ist die Sehnsucht nach einem neuen Leben mit Gott vorhanden. Das erlebte ich bei weiteren Diensten in Süddeutschland (Günzburg, Neu-Ulm, Günzelhofen). Ein 33 Jahre alter Architekt bekehrte sich. Jesus soll jetzt der Baumeister seines Lebens sein.

Gerade, wenn die Sünde das Leben zerstört hat, haben Menschen den Wunsch, dass Jesus endlich das Leben neu macht. Das durften eine junge Frau, ein Mann aus Moldawien und ein Junge erleben. Sie übergaben ihr Leben Jesus.

Wir wollen weiter Menschen in die Nachfolge Jesu rufen. Betet besonders für meine nächsten Evangelisationen.

Dietmar Langmann [Echo, Oktober - November 2017]

Im September waren meine Frau und ich auf einer Trauerfeier. Es war für uns wirklich ein ganz trauriger Anlass, doch an diesem Tag bekam ich eine Geschichte geschenkt, die ich zum Trost weitergeben möchte.

Ein Mann hatte zwei junge Söhne. Eines Tages brachte man beide Söhne tot zur Mutter nach Hause. Die Mutter deckte beide mit einer weißen Decke zu, schloss die Tür und wartete auf die Rückkehr ihres Mannes. Wie sollte sie ihm das Furchtbare, das geschehen war, mitteilen?

Als der Mann das Haus betrat, merkte er sofort, dass seine Frau weinte und er fragte sie, was sie quälte. Die Frau sagte unter Tränen: „Ich brauche deinen Rat! Du musst mir helfen! Vor einiger Zeit habe ich etwas geliehen bekommen und es so liebgewonnen, dass ich vergaß, dass es nur eine Leihgabe war. Ganz plötzlich verlangt man die Leihgabe zurück, aber ich will sie nicht zurückgeben. Was soll ich tun? Hilf mir!“ Liebevoll nahm der Mann die Hand seiner Frau und erklärte ihr, dass sie die Leihgabe zurückzugeben habe, auch wenn ihr Herz so daran hängt. Das sei Gottes Wille! „Ja.“, sagte die Frau, „Ich wusste, dass du mir dieses raten würdest. Komm mit mir. Ich will dir die Leihgabe zeigen und hilf mir den Verlust zu tragen.“ Sie nahm ihren Mann an der Hand, betrat das Zimmer, hob die Decke und weinend sagte sie: „Der HERR hat‘s gegeben, der HERR hat‘s genommen; der Name des HERRN sei gelobt!“ (Hiob 1,21).

Liebe Freunde, ich bin so dankbar, dass Jesus auch in schweren Tagen hindurchhilft. Er tröstet. Er lebt. Seinen Namen wollen wir den Menschen in guten und in schweren Tagen verkündigen – damit sie für die Ewigkeit gerettet werden. Danke für alle Gebete, alles Mittragen und alle Unterstützung.

Dietmar Langmann [Echo, Oktober - November 2017]

Ich freue mich so sehr, wenn Menschen zu Jesus finden, sich bekehren und gerettet werden. Für mich war es ein Vorrecht, dass ich gemeinsam mit unserem früheren Freizeitheimleiter Dino Zander einen Evangelisationsgottesdienst in Gifhorn durchführen konnte.

Der Gottesdienst begann mit einem guten Vorprogramm von Chorliedern, einer Einleitungspredigt von Dino Zander und einem klaren Bekehrungszeugnis. Nach meiner evangelistischen Predigt durfte ich erleben, dass mehrere Personen dem Entscheidungsruf folgten.

Die Freude war groß, dass sich immer mehr Menschen in dem Seelsorgeraum einfanden. Für einen Mann wurde schon 40 Jahre lang gebetet. Da ist es ganz normal, wenn Tränen der Umkehr, Dankbarkeit und Freude fließen. Insgesamt bekehrten sich sechs Personen und vier Menschen machten einen Neuanfang mit Jesus. Beim nächsten Tauffest der Gifhorner Gemeinde im Freizeitheim Wesendorf war die Frucht, die Gott schenkte, offensichtlich. Es ist schön zu sehen, wenn Menschen öffentlich Jesus bekennen und berichten, was sie mit Gott erlebt haben. Als Bruderhand-Evangelisten freuen wir uns, wenn wir hören, dass Gott bleibende Frucht durch unsere Predigten hervorbringt. Ich danke allen unseren Freunden für ihre Gebete. Gott erhört auch heute noch Gebet. Ihm sei alle Ehre!

Dietmar Langmann [Echo, August - September 2017]