Berichte aus der Arbeit von Dietmar Langmann

Die Reise ging diesmal in den Schwarzwald nach Malterdingen. Es ist ein Ort, nicht weit entfernt von der Stadt Freiburg. Eine Evangelisation lohnt sich in jedem Fall auch in einem Dorf.

Meine beiden Evangelistenbegleiter und ich sowie die gesamte Gemeinde waren voll motiviert. Menschen sollen das Evangelium hören, sie brauchen Jesus, sie müssen gerettet werden. Ein Spezialist für Freiversammlungen und meine Evangelistenbegleiter waren aktiv, um durch Straßeneinsätze Menschen für die Evangelisation einzuladen.

Der Besuch der kleinen Gemeinde bei meinen Vorträgen war gut. Ein Ehepaar sowie der kleine Gemeindechor unterstützten die Evangelisation durch gute Lieder. Die Vorträge wurden durch Zeugnisse und Beiträge von den Evangelistenbegleitern und Mitgliedern der Gemeinde bereichert.

Das Schönste an der Evangelisation war, dass an jedem Abend nach der Predigt Menschen in die Seelsorge kamen und sich für Jesus entschieden. Wie wunderbar, wenn Menschen ihre Lebensreise mit Jesus beginnen, sich bekehren, ihm ihr ganzes Leben geben und gerettet werden.

Dietmar Langmann [Echo 06/2017, Dezember - Januar]

Unser Koch Vadim und ich hatten einen wunderbaren Dienst in der internationalen Gemeinde Soltau. Wie gut, dass Geschwister der Gemeinde für uns beten und ein evangelistisches Anliegen haben. Das erfuhren wir auch in der Heimatgemeinde unseres Kochs.

Nach meiner Predigt blieben ca. 20 Personen zurück. Viele aus der Gemeinde und auch Gäste hatten keine Heilsgewissheit. Der Hunger nach Gottes Wort und die Sehnsucht nach einem echten Leben mit Jesus waren groß. Viele bekannten ihre Sünden und gaben sich Jesus neu hin. Gott sei Lob und Dank.

Bei so manchen Gottesdienstbesuchern ist die Sehnsucht nach einem neuen Leben mit Gott vorhanden. Das erlebte ich bei weiteren Diensten in Süddeutschland (Günzburg, Neu-Ulm, Günzelhofen). Ein 33 Jahre alter Architekt bekehrte sich. Jesus soll jetzt der Baumeister seines Lebens sein.

Gerade, wenn die Sünde das Leben zerstört hat, haben Menschen den Wunsch, dass Jesus endlich das Leben neu macht. Das durften eine junge Frau, ein Mann aus Moldawien und ein Junge erleben. Sie übergaben ihr Leben Jesus.

Wir wollen weiter Menschen in die Nachfolge Jesu rufen. Betet besonders für meine nächsten Evangelisationen.

Dietmar Langmann [Echo, Oktober - November 2017]

Im September waren meine Frau und ich auf einer Trauerfeier. Es war für uns wirklich ein ganz trauriger Anlass, doch an diesem Tag bekam ich eine Geschichte geschenkt, die ich zum Trost weitergeben möchte.

Ein Mann hatte zwei junge Söhne. Eines Tages brachte man beide Söhne tot zur Mutter nach Hause. Die Mutter deckte beide mit einer weißen Decke zu, schloss die Tür und wartete auf die Rückkehr ihres Mannes. Wie sollte sie ihm das Furchtbare, das geschehen war, mitteilen?

Als der Mann das Haus betrat, merkte er sofort, dass seine Frau weinte und er fragte sie, was sie quälte. Die Frau sagte unter Tränen: „Ich brauche deinen Rat! Du musst mir helfen! Vor einiger Zeit habe ich etwas geliehen bekommen und es so liebgewonnen, dass ich vergaß, dass es nur eine Leihgabe war. Ganz plötzlich verlangt man die Leihgabe zurück, aber ich will sie nicht zurückgeben. Was soll ich tun? Hilf mir!“ Liebevoll nahm der Mann die Hand seiner Frau und erklärte ihr, dass sie die Leihgabe zurückzugeben habe, auch wenn ihr Herz so daran hängt. Das sei Gottes Wille! „Ja.“, sagte die Frau, „Ich wusste, dass du mir dieses raten würdest. Komm mit mir. Ich will dir die Leihgabe zeigen und hilf mir den Verlust zu tragen.“ Sie nahm ihren Mann an der Hand, betrat das Zimmer, hob die Decke und weinend sagte sie: „Der HERR hat‘s gegeben, der HERR hat‘s genommen; der Name des HERRN sei gelobt!“ (Hiob 1,21).

Liebe Freunde, ich bin so dankbar, dass Jesus auch in schweren Tagen hindurchhilft. Er tröstet. Er lebt. Seinen Namen wollen wir den Menschen in guten und in schweren Tagen verkündigen – damit sie für die Ewigkeit gerettet werden. Danke für alle Gebete, alles Mittragen und alle Unterstützung.

Dietmar Langmann [Echo, Oktober - November 2017]