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Berichte aus der Arbeit von Christian Kutsch

Unter dem Motto „Spice up your live“ (zu Deutsch: Gib deinem Leben die richtige Würze) veranstaltete die St. Georg Gemeinde in Meinersen einen evangelistischen Jugendgottesdienst.

Zu diesem Abend wurde ich als Redner eingeladen. Den Teens und Jugendlichen sollte das Kreuz von Golgatha und die Nachfolge Jesu deutlich gemacht werden.

Als ich die Kirche betrat, war ich ziemlich überrascht. Zu Beginn trafen wir uns als Mitarbeiter zum Gebet und legten den Abend in Jesu Hände. Als es dann losging, staunte ich über die hohe Anzahl der Besucher. Es waren vielleicht an die 120 Jugendliche und Teenager. Damit hätte ich nicht gerechnet. Als ich nach der Botschaft zur Nachfolge Jesu nach vorne rief, staunte ich noch viel mehr. Viele kamen nach vorne und wollten ganze Sache mit Jesus machen. Damit hatten wir nicht gerechnet. Die Freude darüber, dass der Herr an diesem Abend so wirkte, war groß bei uns.

Christian Kutsch [Echo 02/2018, April - Mai]

Das war wohl die meistgestellte Frage während der Silvesterzeit. Schaut man zurück, muss man an manch eine Krise denken. Schaut man nach vorne, so befürchtet man schon die nächste Krise.

Wir müssen zugeben, dass uns viele politische und kriegerische Auseinandersetzungen mit Angst und Sorge erfüllen. Als Christen sind wir nicht davon ausgenommen. Unser Herr sagte selber in Johannes 16,33: „In der Welt habt ihr Angst …“. Das war eine klare Feststellung. Doch dabei blieb es nicht. Denn gleich danach machte er eine gewaltige Aussage: „… ich habe die Welt überwunden!“ An diesem Überwinden gab uns Christus seinen Anteil und macht dies täglich.

Darüber durfte ich während der Silvesterfreizeit in unserem Missionswerk predigen. Das übergeordnete Thema lautete: „In Ihm bleiben“. Genau das ist der Schlüssel zum Überwinden. Seien es Sorgen, Ängste oder Anfechtungen. In Jesus zu bleiben bedeutet all das zu überwinden. Was wird dieses Jahr so bringen? Das kann man so nicht beantworten. Aber eine Sache bringt es uns gewiss: Es bringt uns näher zur Wiederkunft des Herrn.

Christian Kutsch [Echo 01/2018, Februar - März]

In Deggendorf durfte ich mit zwei Gemeinden eine Evangelisation durchführen. Als Redner hat man eine gewisse Erwartungshaltung und möchte sehen, dass viele Menschen eine klare Entscheidung für Christus treffen.

An einem Abend waren ziemlich viele Besucher da. So hatte ich natürlich große Hoffnung, dass viel passieren müsste. Denn je mehr Leute dort sind, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass viele Unbekehrte auf den Stühlen sitzen. Umso größer war meine Enttäuschung, als niemand dem Aufruf folgte.

An dem Abend schrieb mir Wilhelm Pahls, dass das Wort Gottes nicht leer zurückkommen würde. Und das stimmt. Am nächsten Morgen durfte ich hören, wie am Abend zuvor ein Junge sich nach der Predigt zu Hause bekehrte. Wir müssen immer das Evangelium verkündigen, denn es hat die Kraft, die neues Leben schenkt.

Christian Kutsch [Echo 06/2017, Dezember - Januar]

Als ich im Januar in Paraguay war, hätte ich nicht gedacht, dass ich dieses Jahr wieder nach Südamerika kommen würde. Wilhelm Pahls wurde zu einer Evangelisation nach Bolivien eingeladen. So kam es dazu, dass ich eine zweite Evangelisationswoche in einer anderen Gemeinde übernehmen konnte. Zu viert (Wilhelm Pahls, Amadeus Vadonis, Michael und ich) stiegen wir am 20. Juli in den Flieger Richtung Bolivien. 

Die erste Woche begleitete ich Wilhelm während seiner Evangelisation und in der zweiten Woche begann meine Evangelisation. Als ich dann zu Beginn hörte, dass die Gemeinde nur aus 38 Mitgliedern bestehen würde, war ich zunächst sehr entmutigt. Ich fragte mich, was wäre, wenn kaum Gäste kämen und dann auch nicht alle Gemeindemitglieder bei der Veranstaltung dabei sein würden? Doch der Herr baut sein Reich. Wir müssen nur treu sein. So staunte ich jeden Abend, dass in dieser jungen Gemeinde die Sitzbänke immer voll waren.

Ich fragte mich schon, woher die ganzen Leute kamen. Doch noch mehr als über den Besuch freute ich mich über diejenigen, die nach dem Aufruf zum Seelsorgeraum kamen und sich für Jesus entschieden. Es übertraf unsere Erwartungen und die Gemeinde wurde in dieser Zeit sehr ermutigt. Ich kann Jesus für diese gesegnete Zeit in Bolivien nur danken.

Christian Kutsch [Echo, Oktober - November 2017]

Im Juni war ich von der Efa-Gemeinde (Evangelium für alle) in Nürtingen zu evangelistischen Vorträgen eingeladen. Diese Gemeinde besteht aus ca. 40 Mitgliedern und evangelisiert in regelmäßigen Abständen. Ich durfte nun zum zweiten Mal als Redner bei ihnen sein.

Der Samstag war mit Grill- und Spielenachmittag speziell auf die Jugend ausgerichtet. So konnten wir bei wunderschönem Wetter eine tolle Gemeinschaft genießen. Doch das Hauptanliegen war natürlich die Rettung des Sünders. Nach dem Aufruf zur Entscheidung ging ich in den Seelsorgeraum und betete, dass Gott durch seinen Geist von Sünde überführen möchte. Das geschah dann auch. Mit einem freudestrahlenden Gesicht betrat ein junger Mann den Raum. Seine Frau hatte sich bei der letzten Evangelisation bekehrt. An diesem Sonntag traf er eine Entscheidung für Christus. Ich durfte seine Freude darüber miterleben. Freude war an diesem Tag auch bei den Engeln im Himmel.

Christian Kutsch [Echo, August - September 2017]