Berichte aus der Arbeit von Friedhelm Appel

Friedhelm AppelIn Göttingen konnte ich mit einem internationalen Team zwei evangelistische Abende bei der Heilsarmee durchführen.

Bei Straßeneinsätzen haben wir eingeladen und konnten mit nahezu allen Menschen in ihrer Muttersprache sprechen, teilweise mit ihnen beten und das Evangelium erklären. Einzelne kamen dann auch zu den Abenden.

Insgesamt haben sich in dieser Woche acht Leute für ein Leben mit Jesus entschieden. Außerdem konnten wir in dieser Zeit eine Studentengruppe gründen, sodass wir zukünftig dort an der Uni weiter das Evangelium verkündigen können. Da gibt es viel Grund zur Dankbarkeit.

Friedhelm Appel [Echo, August - September 2017]

Voraussetzung für eine gelingende Verkündigungsevangelisation ist immer auch eine geistlich wache Gemeinschaft vor Ort. Deshalb arbeite ich gerne mit jungen Christen zusammen.

In Fulda trafen sich Anfang April etwa 100 Christen zu einer Gebetskonferenz. Engagierte, berufstätige junge Christen kamen zusammen. Meist gebürtig aus Nordafrika setzten sie Geld und Zeit ein, um für unser Land zu beten. Das sollte Schule machen. Wo sind die Beter in unseren Städten? Gebet kostet Zeit, vielleicht auch ein abfälliges Lächeln, aber es öffnet die Herzen unserer Nachbarn, so dass Gott hineinsprechen kann. Gebet schafft Schätze im Himmel.

Anschließend führte ich Seminare für Christen aus mehreren Gemeinden in Willingen durch: „Leidenschaftlich mit Jesus“ war mein Thema. Wenn wir ganze Sache mit Jesus machen, dann kostet das unsere eigene Lebensphilosophie. Das ist schmerzhaft, aber es führt zu leidenschaftlicher Begeisterung. Dann fangen wir an „das Wort zu reden ohne Scheu“ (Philipper 1,14) und evangelistische Dienste anzustoßen.

Friedhelm Appel [Echo, Juni 2017]

In den ersten Wochen meiner Mitarbeit als stellvertretender Missionsleiter im Missionswerk Bruderhand lernte ich die vielen Details der verschiedenen Arbeitsbereiche kennen. Jeden Tag gab es Neues zu entdecken.

Vor allem war mir wichtig, mit unseren Freunden Kontakt aufzunehmen. Dafür konnte ich auch schon einige Veranstaltungen besuchen, in denen unsere Evangelisten tätig waren. Ich hatte die Möglichkeit, an einigen Orten Bibelabende halten, zu predigen und Evangelisationen durchzuführen. Einzelne fanden zu Jesus, andere erneuerten ihren Glauben und wieder andere konnte ich seelsorgerlich begleiten.

In all dem sind mir zwei Punkte wichtig geworden, die ich in der nächsten Zeit besonders fördern möchte. Zum einen das Gebet und danach unsere Bereitschaft und Fähigkeit zu gehen. Jesus sendet uns in die Welt, um die Menschen in sein Reich einzuladen. Daran will ich mit den Gemeinden strategisch arbeiten. Wie können wir in der jeweiligen Stadt Wege und Brücken zu den Menschen bauen, damit sie die Einladung Gottes verstehen können? Unterstützen Sie uns hierin im Gebet und in der Zusammenarbeit. Ich freue mich darauf.

Friedhelm Appel [Echo, Dez. 2016]