Berichte aus der Arbeit von Friedhelm Appel

Voraussetzung für eine gelingende Verkündigungsevangelisation ist immer auch eine geistlich wache Gemeinschaft vor Ort. Deshalb arbeite ich gerne mit jungen Christen zusammen.

In Fulda trafen sich Anfang April etwa 100 Christen zu einer Gebetskonferenz. Engagierte, berufstätige junge Christen kamen zusammen. Meist gebürtig aus Nordafrika setzten sie Geld und Zeit ein, um für unser Land zu beten. Das sollte Schule machen. Wo sind die Beter in unseren Städten? Gebet kostet Zeit, vielleicht auch ein abfälliges Lächeln, aber es öffnet die Herzen unserer Nachbarn, so dass Gott hineinsprechen kann. Gebet schafft Schätze im Himmel.

Anschließend führte ich Seminare für Christen aus mehreren Gemeinden in Willingen durch: „Leidenschaftlich mit Jesus“ war mein Thema. Wenn wir ganze Sache mit Jesus machen, dann kostet das unsere eigene Lebensphilosophie. Das ist schmerzhaft, aber es führt zu leidenschaftlicher Begeisterung. Dann fangen wir an „das Wort zu reden ohne Scheu“ (Philipper 1,14) und evangelistische Dienste anzustoßen.

Friedhelm Appel [Echo, Juni 2017]

In den ersten Wochen meiner Mitarbeit als stellvertretender Missionsleiter im Missionswerk Bruderhand lernte ich die vielen Details der verschiedenen Arbeitsbereiche kennen. Jeden Tag gab es Neues zu entdecken.

Vor allem war mir wichtig, mit unseren Freunden Kontakt aufzunehmen. Dafür konnte ich auch schon einige Veranstaltungen besuchen, in denen unsere Evangelisten tätig waren. Ich hatte die Möglichkeit, an einigen Orten Bibelabende halten, zu predigen und Evangelisationen durchzuführen. Einzelne fanden zu Jesus, andere erneuerten ihren Glauben und wieder andere konnte ich seelsorgerlich begleiten.

In all dem sind mir zwei Punkte wichtig geworden, die ich in der nächsten Zeit besonders fördern möchte. Zum einen das Gebet und danach unsere Bereitschaft und Fähigkeit zu gehen. Jesus sendet uns in die Welt, um die Menschen in sein Reich einzuladen. Daran will ich mit den Gemeinden strategisch arbeiten. Wie können wir in der jeweiligen Stadt Wege und Brücken zu den Menschen bauen, damit sie die Einladung Gottes verstehen können? Unterstützen Sie uns hierin im Gebet und in der Zusammenarbeit. Ich freue mich darauf.

Friedhelm Appel [Echo, Dez. 2016]

GeschenkDie Advents- und Weihnachtszeit ist eine hervorragende Gelegenheit, die gute Nachricht den Menschen in unserem Umfeld zu bringen. Denn die Menschen wollen in Weihnachtsstimmung kommen. Deshalb sind sie offen, über die tiefere Bedeutung des Festes informiert zu werden.

Wer dann das Evangelium weitergibt, ist wie ein Farmer, der den Ackerboden bearbeitet, vorbereitet und den Samen ausssäht. Über kurz oder lang wird die Saat aufgehen. 

Wenn wir die Hand so an den Pflug legen, schauen wir nicht zurück und schauen nicht auf die Herausforderungen und Probleme, sondern wir sehen auf die ewigkeitswirksamen Auswirkungen bei den Zuhörern.

Dies geschieht auch durch zahlreiche Straßeneinsätze, Verteilaktionen von Bibeln und Traktaten auf Märkten und bei anderen Gelegenheiten. Darin unterstützen wir euch gern. In diesem Jahr haben wir ca. 1,5 Millionen Traktate verbreiten können.

AInfostanduch in den letzten Wochen gab es wieder wertvolle Straßeneinsätze. Hier ein Einsatz in Hildesheim, den wir mit Literatur bestückt haben. Auch am Bodensee wurden Bibeln weitergegeben. An die Geschenke wurde ein weihnachtlich einladendes Traktat von uns geheftet.

Mutige Leute braucht es dazu, um solche Einsätze durchzuführen. Gebet, Freunde und Liebe zu den Menschen ist nötig. Wir bieten dir hier Unterstützung und Begleitung an. Wer zu unserem Netzwerk für Straßeneinsätze dazugehören möchte, kann sich gerne bei uns melden.

Hilfreich sind auch Schulungen. Wir bieten in diesem Frühjahr drei hilfreiche Schulungswochenenden zu diesem Themenkreis an.

Eines davon ist: Kreativ evangelisieren.

Friedhelm Appel [17.12.2016]