ISTL-Leiter Stefan von Rüti und sein Team sind bestrebt, den Studenten nicht nur Theologie und Leadership zu vermitteln, sondern immer wieder Männer und Frauen aus der Praxis einzubeziehen. In dieser Woche war der bekannte Evangelist Wilhelm Pahls in Zürich zu Besuch.

Mit Wilhelm Pahls war in dieser Woche einer der einflussreichsten deutschsprachigen Evangelisten des 20. Jahrhunderts bei den jungen Studenten des ISTL zu Gast. Er sprach mit Leidenschaft und Klarheit wie eh und je. «Auch im fortgeschrittenen Alter von 81 Jahren strahlt Wilhelm Pahls eine große Liebe und Begeisterung für Jesus aus», schreibt Amit Walia in der Medienmitteilung von ISTL.

Stefan von Rüti meint, die Studenten seien von seinen Worten zum Thema Evangelisation sehr berührt und auf eine positive Art herausgefordert worden. Und sie hätten aus erster Hand erfahren, was für eine kostbare Sache es ist, sein Leben für die Verbreitung des Evangeliums zu investieren. Wilhelm Pahls betonte die Wichtigkeit eines Christenlebens, das fern ist von Mittelmäßigkeit. Er ermutigte die Zuhörer, in ihr persönliches Gebetsleben und die Beziehung zu Gott wie nie zuvor zu investieren.

ISTL-Leiter Stefan von Rüti sieht in Pahls ein leuchtendes Beispiel für einen Leiter, der langfristig in einem wirkungsvollen Dienst bestehen konnte. Und er träumt davon, dass sich junge Leiter an seiner Schule die Glaubensstärke, Leadership-Skills und den Charakter aneignen können, um ebenfalls langfristig «on fire» zu bleiben. „Wir wollen Leiter für die Realität ausbilden, für ein Gemeindeleben, in dem nicht alles perfekt ist. Pahls hätte unzählige Gründe gehabt, irgendwann mit seinem Dienst aufzuhören. Doch er ist drangeblieben.“

Nebst einem soliden Unterricht, der den jungen Studenten viel abverlangt, sollen Einschübe mit Lebensgeschichten, wie jene von Pahls, vor allem die Begeisterung für den Dienst stärken und zeigen, dass es sich lohnt, für Gott alles zu geben. Ende Juli wird Wilhelm Pahls erneut zur Evangelisation nach Bolivien reisen. «Wenn ein Mann über 80 Jahre alt und über 60 Jahre im Dienst ist, sagt das viel aus!»

[Echo Juli-August 2017]